TuS Bad Essen - Hagener SV 1:1 (1:1)

Samstag, 15. Oktober 2011

1 Marlon Leuenberger, 2 Nils Marotz, 3 Hauke Boss, 4 Florian Herkenhoff, 5 Florian Michalski, 6 Alex Felde, 7 Steffen Wittke, 8 Simon Glasmeyer, 9 Ninab Younan, 10 Steffen Plogmann, 11 Daniel Hülsmann,12 Timo Rehn, 13 Lukas Berstermann, 14 Fabian Kerk, 15 Torben Plogmann

 

Am Samstag, dem 15. Oktober, machten wir uns auf den Weg ins entlegene Bad Essen um dem dort ansässigen Turn und Sportverein einen Besuch abzustatten. Der ehemalige Bezirksligist hatte mit einem Punktgewinn beim Tabellenersten am vorausgegangen Spieltag seine Qualitäten unter Beweis stellen können, doch auch wir hatten durch einen Sieg gegen Oesede wieder Selbstbewusstsein getankt. Der Ausgang des heutigen Spiels durfte also mit Spannung erwartet werden.

Pünktlich um 16.15 Uhr läutete das Schiedsrichtergespann die Partie ein. Von Beginn an wollten wir die vermeintlich starke gegnerische Offensive im Zaum halten und da Angriff bekanntlich die beste Verteidigung ist, stürmten wir los. Gleich in der ersten Spielminute zog Simon Glasmeyer mit einem klasse Dribbling gefährlich nah vors Tor der Gastgeber und fand den Abschluss. Der Schuss, mit seinem schwachen Fuß ausgeführt, konnte jedoch vom Torwart pariert werden. Ebenso der Nachschuss. Erst als Daniel Hülsmann sich im dritten Nachsetzen der Sache annahm, zappelte der Ball im Netz. Da war sie, die schnellste Führung ever!

Jetzt galt es, erst einmal ins Spiel zu kommen. Das hatte ja noch gar nicht so richtig angefangen. Wir behielten also die Ruhe am Ball und genossen die vorteilhafte Ausgangslage. Es war nun an den Bad Essenern die Initiative zu ergreifen. Diese erholten sich nach kurzer Zeit von dem frühen Schock und nahmen sich der Aufgabe an, das Spiel zu drehen. Schon bald entwickelte sich aus ihrem regen Bemühen die eine oder andere Torchance. Eine davon nutzte ihnen schließlich in der 35.min zum Ausgleich. Unentschieden also zur Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit mühten wir uns ab, den Gegnern Paroli zu bieten, konnten jedoch nicht verhindern, dass diese zu weiteren Torchancen kamen. Allerdings versagten den Gastgebern in letzter Instanz dann doch die Nerven. Sehr zum Missfallen der sachkundigen Kritiker, die sich zahlreich eingefunden hatten, um ihrer TuS die Daumen zu drücken. Uns konnte es recht sein.

Hier und da setzten wir in der Schlussphase selbst noch ein paar Akzente – vor allem durch schnelle Konter – waren aber insgeheim mit einem Punktgewinn einverstanden und dementsprechend froh, als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff.

Und wenn ich sage, dass wir über 90 Minuten das bessere Team waren, dann kann man das als glatte Lüge abtun. Wer aber von Glück spricht, der verkennt die Arbeitsleistung, die hinter diesem Punktgewinn steckt. Tatsache ist jedenfalls, dass wir uns vor unserem nächsten Gegner, der Viktoria Gesmold, keineswegs verstecken müssen.

 

Da geht einiges, meint

Florian Michalski    

 

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